Artikel von Marion Badenhop und Dr. Bernd Gimbel –

Vorbildwirkung. Bewegungstraining als therapeutische Unterstützung wird zunehmend wichtig. Eine gute Adhärenz kann Patienten schwerfallen. Hier kann der Arzt mithilfe seiner eigenen Erfahrungen und gezieltes Coaching seinen Patienten hilfreich zur Seite stehen. Entsprechende Ausbildungen unterstützen ihn hierbei.

Die Therapie von zivilisationsbedingten Erkrankungen (z. B. Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck und Metabolisches Syndrom) durch Bewegungstraining gewinnt immer mehr an Bedeutung. In den Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften wird auf der Basis internationaler Evidenz neben dem Ausdauertraining zunehmend auch das
Krafttraining in der Primär- und Sekundärprävention empfohlen. Darüber hinaus sind auch bei anderen Krankheiten (z. B. verschiedene Formen des Krebses, Osteoporose, Depression etc.) die positiven Wirkungen der körperlichen Aktivität mit hohem Evidenz- und Empfehlungsgrad nachgewiesen. Von großer Bedeutung dabei ist, dass sich die Wirkungen nicht alleine aufsomatischer, sondern auch auf psychosomatischer sowie psychologischer Ebene nachweisen lassen. Wegen
dieses pleiotropen Effekts wird Bewegung auch als „poly-pill“ bezeichnet und die Einführung eines Rezepts für Bewegung diskutiert.

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Erschienen in Ärzte Woche Nr. 5, Donnerstag, 02. Februar 2017. © www.springermedizin.at sowie Ärzte Zeitung online am 28. Juni 2017.