38 Jahre

38 Jahre KörperManagement®

14. Juni 2019 Allgemein

1981 sind wir gestartet und blicken dieses Jahr somit auf 38 Jahre Erfahrung zurück. Wir möchten uns bei unseren Kunden für ihre Treue mit einem attraktiven Angebot recht herzlich bedanken.

Wenn Sie in den Monaten Juli und August einen Neukunden mitbringen, so erhalten beide 38 % Rabatt auf den Erwerb eines unserer Programme (keine Jahresprogramme). Auch neue Kunden können unsere Rabattaktion beanspruchen. Wenn sie sich zu zweit anmelden, so erhalten sie jeweils 19 % Rabatt (gemeinsam 38 %) und profitieren ebenfalls von 38 Jahren Erfahrung.

Wir freuen uns auf das Training mit ihnen! Ihr KörperManagement-Team

Burnout

Burnout als Krankheit anerkannt

Allgemein

Krankheiten werden international durch den sogenannten ICD-Schlüssel (International Classification of Diseases – „Internationale Klassifikation von Krankheiten“), der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angeregt wurde, klassifiziert. Bislang fehlte dort das heutzutage stark verbreitete Syndrom Burnout.

Die WHO hat sich nun entschieden, Burnout auf die Liste der Krankheiten aufzunehmen und ihn als „chronischen Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird“, definiert. Die Erkrankung umfasst verschiedene Dimensionen

  • Erschöpfungsgefühl
  • zunehmende Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job
  • verringertes berufliches Leistungsvermögen.

Die WHO bezieht sich dabei ausschließlich auf das berufliche Arbeitsfeld und schließt Risikofaktoren aus anderen Lebensbereichen (z.B. Familie) aus. Die neue Klassifikationsliste mit dem Namen ICD-11 soll im Januar 2022 in Kraft treten.

Mein Tipp: Lassen Sie es nicht soweit kommen. Prüfen Sie hin und wieder Ihre persönliche Situation und unterbrechen Sie frühzeitig die Spirale der Entwicklung (siehe Abb.), wenn Sie erste Anzeichen von Burnout erkennen. Wenn Sie es nicht alleine schaffen, dann greifen Sie am besten auf professionelle Hilfe zurück.

Herzliche Grüße

Dr. Bernd Gimbel

Vorbereitung After Work Run Bad Homburg

Firmenläufe – Eine gute Maßnahme für die Betriebliche Gesundheitsförderung?

13. Juni 2019 Allgemein, Betriebliches KörperManagement®

Diese Woche war es wieder soweit: Die J.P. Morgan Corporate Challenge® hat in Frankfurt mit über 60.000 Läuferinnen und Läufern stattgefunden. 5,6 Kilometer galt es zu bewältigen. Auszeichnungen wurden für Tagessieger und Teamleistungen vergeben.

Die begeisterten Läufer spricht ein solches Event sicher sehr an. Eine sonst stark befahrene Strecke wird abgesperrt und man kann sich mit Kolleginnen und Kollegen „messen“ und eine schöne Zeit verbringen. Danach trifft man sich und lässt den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen.

In Unternehmen höre ich häufiger, dass solche Events „Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind und recht viel Budget dafür verbrauchen“. Kann das eine gute Strategie sein?

Zunächst sollte man sich die Begriffe „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ und „Betriebliche Gesundheitsförderung“ genauer anschauen. „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ bezeichnet ein systematisches und nachhaltiges Vorgehen bei der gesundheitsförderlichen Gestaltung von Strukturen und Prozessen im Unternehmen. Es geht zudem um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten. Die „Gesundheitsförderung“ ist dann letztendlich die Umsetzung von Maßnahmen, die sich aus dem Gesundheitsmanagement ergeben. Ein Firmenlauf kann somit „nur“ eine Umsetzungsmaßnahme sein. Er hat weder etwas mit systematischem und nachhaltigem Vorgehen hinsichtlich der Strukturen und Prozesse im Unternehmen zu tun, noch befähigt er Beschäftigte bezogen auf ihre Gesundheitskompetenz.

Was wird also durch einen solchen Firmenlauf passieren? Besonders die „sportaffinen“ Mitarbeitenden werden sich freuen und anmelden. Einige werden sich „mitreißen“ lassen, mal wieder die Sportschuhe auspacken und „ein paar Einheiten laufen gehen“. Erstere sind eh schon gesundheitssportlich aktiv und benötigen eigentlich gar keine weiteren Anreize. Zweitere werden in der Regel kurzfristig (zu) intensiv trainieren, um mit den Kolleginnen und Kollegen „mithalten“ zu können. Was ist mit den „ganz Unsportlichen“? Diejenigen, die mit „Sport“ und „Fitness“ nichts Positives verbinden, werden abgehängt. Diejenigen, „die im Schulsport als letztes gewählt wurden“, ebenso. Diese so wichtige Zielgruppe der Gesundheitsförderung wird man mit einem „Wettkampf“ nicht erreichen. Im Gegenteil, sie werden entweder dem Gruppenzwang nachgeben und mal wieder eine „Schinderei“ erleben und sich bestätigt fühlen, oder sie werden sich ausgrenzen.

Was kann also ein Firmenlauf leisten? Er kann als schönes Outdoor-Teamevent für die mehr oder weniger „Sportlichen“ in der Firma angeboten werden und ein positives Erlebnis für diese Zielgruppe schaffen.

Ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement erfordert allerdings mehr. Hier sollten sich die Unternehmen die Frage stellen, welches Ziel sie mit einem Gesundheitsmanagement verfolgen wollen. Geht es lediglich um ein paar Angebote zu gesundheitsförderlichem Verhalten? Dann können der Gesundheitstag und Firmenlauf ausreichend sein. Geht es um den Erhalt der Arbeitsfähigkeit aller Mitarbeitenden und eventuell sogar um einen „Return on Invest“, dann sollte das Unternehmen das Budget vom Firmenlauf für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement verwenden und gut koordinierte Gesundheitsförderungsmaßnahmen anbieten, die für alle einen Nutzen haben.  

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