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Online Personal Training

Online Personal Training zu gewinnen!

6. April 2021 Aktuelles, Allgemein

Wir unterstützen die Mountain Challenge von Helden des Sports mit Sachpreisen. 3x Online Personal Training gibt es von uns zu gewinnen! Schauen Sie doch mal auf der Website vorbei und melden Sie sich für diese tolle Challenge an!

 

Corona Antigen Schnelltest

Corona Antigen Schnelltest

1. April 2021 Aktuelles, Allgemein
Gerne führen wir den Corona Antigen Schnelltest mit Ihnen bei uns vor Ort schnell und unkompliziert durch. Der Test kostet 15 € und nach 15 Minuten haben Sie das Testergebnis vorliegen!

Melden Sie sich gerne bei uns!

Ihr KörperManagement Team

 

Wiedereröffnung

“Keine Änderungen beim Sport”

4. März 2021 Aktuelles, Allgemein

Laut bisheriger Presseberichte bleibt es in Hessen bei den Bedingungen für das Fitnesstraining hinsichtlich der Corona-Regelungen. Im Bericht von Hessenschau.de heißt es, dass Fitnessstudios beispielsweise weiter geöffnet bleiben dürfen. Man kann Termine vereinbaren, die Beschränkung auf eine Person auf 40 Quadratmetern bleibt bestehen.

Melden Sie sich gerne bei uns bei weiteren Fragen!

Ihr KörperManagement Team

 

Ausdauertraining

Effizientes Ausdauertraining – Welche Methode ist die Beste?

3. März 2021 Aktuelles, Allgemein, Persönliches KörperManagement®

HIIT oder MCT?

Es gibt keinen Zweifel daran: Ausdauertraining ist gut für die Gesundheit, sei es zur Prävention oder als Rehabilitation nach Herz-Kreislauferkrankungen. Ob dabei allerdings hochintensives Intervalltraining (HIIT) oder moderates Training (MCT – moderate continuous training) mehr Erfolg bringt, war lange Zeit nicht geklärt. Bei Klärung der Frage müssen wir zwischen den Zielgruppen Patient*innen mit Herzmuskelschwäche (eingeschränkte Pumpleistung des Herzens), gesunden Personen und Sportler*innen trennen.

Das körperliche Training bei Patienten*innen mit Herz-Kreislauferkrankungen wurde bis vor ca. 10 Jahren noch relativ zurückhaltend beurteilt, weil die Furcht vor Schädigungen am Herzmuskel das Denken bestimmte. Schonung hieß das Rezept der Medizin, ohne zu berücksichtigen, dass der frühere Inaktivitätenkreislauf dieser Menschen Teil der Ursache ihrer aktuellen Erkrankung darstellte.

Im Jahr 2007 wurden erstmals in einer kleinen Studie die Vorteile von HIIT gegenüber dem MCT veröffentlicht. Die Fähigkeit des Organismus, Sauerstoff aufzunehmen, zu den Zellen zu transportieren und dort zu verstoffwechseln (auch als maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit oder VO2max bezeichnet), sowie das Volumen und der Ausstoß des Blutes aus der linken Herzkammer stieg nach HIIT stärker an als nach MCT. Allerdings war die Studie zu klein, um daraus allgemeingültige Folgen ableiten zu können.

Viele andere Studien offenbarten aber zuverlässig, dass sich regelmäßiges MCT positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkte. Die körperliche Belastbarkeit stieg ebenso wie die Lebensqualität, die Krankheits- und Todesrate sank. Training wurde ein ergänzender Effekt zu der Einnahme von Medikamenten zugesprochen. Ob sich allerdings bei Herzinsuffizienz HIIT günstiger als MCT auswirkt, blieb eher eine Glaubensfrage.

In den letzten Jahren wurde dann immer stärker auf der Basis entsprechender Studien das HIIT propagiert.  Auf besonderes Interesse stieß 2017 die SMARTEX Heart Failure Studie. Darin wurden 261 Patienten*innen mit systolischer Herzinsuffizienz in zwei Gruppen geteilt. Die eine trainierte 12 Wochen (36 Trainingseinheiten) lang auf dem Ergometer nach der HIIT-Methode mit 90-95% ihrer maximalen Herzfrequenz. Die andere über den gleichen Zeitraum nach der MCT-Methode mit 60-70% der maximalen Herzfrequenz. Eine dritte Kontrollgruppe erhielt lediglich allgemeine Empfehlungen zur körperlichen Aktivität. Am Ende des Studienzeitraums konnte kein signifikanter Unterschied zwischen beiden Trainingsgruppen z.B. bei der Steigerung der VO2max festgestellt werden. Beide Trainingsgruppen steigerten ihre Leistungsfähigkeit jedoch gegenüber der Kontrollgruppe.

Fazit laut Ärztezeitung: „Einen „Paradigmenwechsel“ im körperlichen Training bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz wird es nach diesen Ergebnissen nicht geben. Ausdauertraining von moderater Intensität bleibt somit weiterhin das Standardmaß für die körperliche Aktivität.

Ähnliche Diskussionen, welche Methode beim Ausdauertraining die bessere sei, existieren auch seit den 70er-Jahren beim Training mit Gesunden. Verschiedene Lager propagierten immer wieder ihre Methode als die erfolgreichere und legten dazu entsprechende Studien vor.

Die Trainingsmethode ist abhängig vom Ziel

Eine derartige Diskussion ist wenig zielführend. Sie lässt sich nur unter Berücksichtigung der Zielsetzung des Trainingsprozesses führen. Eine Verbesserung der Grundlagenausdauerleistungsfähigkeit kann nicht mit Hilfe der HIIT- sondern muss verstärkt über die MCT-Methode stattfinden. Beim Ziel einer Verbesserung der VO2max kommt eher die HIIT-Methode zum Einsatz. Dadurch lässt sich in kürzerer Zeit die Leistungsfähigkeit verbessern. Allerdings ist diese weniger stabil als beim Aufbau über die MCT-Methode, so dass sie bei Trainingsausfall z.B. durch Krankheit, auch schnell wieder abgebaut wird. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Ständig nur nach der MCT-Methode zu trainieren kann schnell zu Langeweile führen. Ausschließlich sich nur nach der HIIT-Methode zu belasten, kann auf Dauer Übertraining und damit einen Leistungseinbruch nach sich ziehen.

Am Beispiel des Marathonsports, wo mit hohen Umfängen trainiert wird, zeigt sich das „Spiel mit den beiden Methoden“ deutlicher. Ab einem bestimmten Niveau kann die Leistung nicht mehr über weitere Umfangssteigerungen verbessert werden. Deshalb trainieren Marathonläufer*innen ca. 80 ihrer Gesamtjahresumfänge mit niedrigintensiven, aber lang andauernden Belastungen von nur 55-65% der VO2max. Diese Methode wird auch als High volume- (HVT) oder Low intensity training (LIT) bezeichnet. Den Rest von ca. 20% absolvieren die Marathonis nach der HIIT-Methode mit 90-100 ihrer VO2max.

Methodenwahl im Gesundheitssport

Beim Gesundheitssport ist bei der Methodenauswahl noch zu berücksichtigen, dass hoch intensive Intervalle Stresshormone im Körper freisetzen und eine enorme psychische Belastung darstellen. An die Leistungsgrenze zu gehen, so wie beim Leistungssport üblich, heißt immer auch „sich quälen“ zu müssen. Leistungssportler*innen kennen und akzeptieren dies, weil sie erfolgreich sein wollen. Ob es für Gesundheitssportler in der modernen Arbeitswelt zielführend ist, sich noch weiteren psychischen Stressbelastungen im Alltag auszusetzen, ist fraglich. Noch ein weiterer wichtiger gesundheitlicher Aspekt ist bedeutsam für die Methodenwahl. Mit höherer Intensität steigt das Verletzungsrisiko. Außerdem können sich unerkannte Infektionen im Körper, als kardio-vaskuläre Spätfolgen auswirken.

Fazit

Wenn Sie Einsteiger*in sind, gesünder trainieren und sich ein gutes Fundament an aerober Kapazität aufbauen wollen, dann sollten Sie die MCT-Methode mit zeitweise auch intensiveren Belastungen bevorzugen. Wenn Sie schon besser trainiert, die Dauerleistungen Ihnen im Training zu langweilig sind und Sie zwecks Motivation Abwechselung suchen, sowie Ihre Leistungsfähigkeit steigern möchten, dann wechseln Sie zwischen den beiden Methoden ab. Der Schwerpunkt sollte aber immer bei der MCT-Methode liegen.

Als Patient*in lassen Sie es sicherheitshalber lieber langsamer, aber regelmäßiger angehen. Wenn der Wunsch nach höheren Belastungen steigt, dann holen Sie sich medizinischen Rat ein.

Bezüglich der Methodenwahl gilt wie häufig im Leben: Die Wahrheit liegt immer irgendwo zwischen den Extremen. Ob gesund oder gesundheitlich vorbelastet, begeben Sie sich in die Hände von Experten*innen, denn sie finden für Sie die beste Strategie zum Erreichen Ihrer Ziele.

Sportliche Grüße, treffen Sie bei der Wahl der Methode die richtige Entscheidung und bleiben Sie gesund.

Ihr

Dr. Bernd Gimbel

Body Mind online Rückentraining Fitnesskurs

Aktive Mittagspause Body & Mind Rückentraining

24. Februar 2021 Aktuelles, Allgemein, Persönliches KörperManagement®

Zoom-Fitness-Kurs von KörperManagement

Ihr Körper und Ihre Gedanken sind unmittelbar miteinander verbunden. Was man fühlt, das kann man auch denken. „Body & Mind sind ein Team“ und nichts funktioniert ohne den anderen Teil.

Ihre Gedanken sind am Körper ablesbar. Denken Sie zum Beispiel an die Unterschiede Ihrer Körperhaltung, wenn es Ihnen schlecht oder wenn es Ihnen gut geht. Ihr Körper ist ein Feedbacksystem für Ihre Gedanken. Wenn Sie Schmerzen haben, können Sie wahrscheinlich nicht so positiv denken, wie wenn Sie körperlich top fit sind.

Und so entstand die Idee des „Body & Mind Rückentraining“: Bringen Sie Körper und Geist in Einklang, damit es Ihnen gut geht!

Sie entscheiden sich, 10 Wochen lang an einem Tag in der Woche an einer aktiven Mittagspause von ca. 45 Minuten teilzunehmen. Sie tun dies nur für sich! Für einen starken und schmerzfreien Rücken. Für mehr Entspannung und weniger Stress in Ihrem Leben.

So läuft eine Einheit mit Andrea Thümmel und Alexander Gimbel ab:

10 Minuten wird ein Thema (siehe unten) aus dem Bereich Achtsamkeit und/ oder Mindset mit Andrea behandelt.

Dann folgt 20 Minuten Rückentraining mit Alex aus den Bereichen Mobilisation, Dehnung, Kräftigung, uvm. (siehe unten).

Danach ist wieder Andrea an der Reihe mit 10 Minuten Meditation und Entspannung hinsichtlich des Themas.

Am Ende haben wir ca. 5 Minuten für Feedback und Fragen eingeplant.

Wir starten am: Mittwoch, den 17.03.2021 um 13:00 bis 13:45 Uhr.

Ihr Investment sind 180,- EUR für diese 10 Wochen.

Melde Sie sich hier direkt an. Die Plätze sind begrenzt:

Der Themenüberblick:

  1. In Bewegung kommen / Einfluss der Gedanken auf den Körper
  2. Synapsentraining/ Neue Gedanken einladen
  3. Mobilisationsübungen/ Lerne, Dich auf den Tag auszurichten
  4. Dehnübungen/ Stretch Dich auch mental
  5. Top Ten Übungen aus den bisherigen Einheiten/ Fokus & Energie halten
  6. Herz-Kreislauf Übungen/ Was liegt Dir wirklich am Herzen?
  7. Kräftigungsübungen ohne Hilfsmittel /”I AM”-Bewusstsein trainieren
  8. Kräftigungsübungen mit Trainingsband/ Schwächen in Stärken verwandeln
  9. Faszientraining/ Sich selbst an erste Stelle stellen
  10. “Best of” aus allen Einheiten/ Die Balance von geben & nehmen

Wir freuen uns auf Sie! Wenn Sie Fragen und/ oder Wünsche haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Herzliche Grüße und bis zum Kurs

Andrea und Alex

Treppe

KörperManagement unterstützt den Benefiz Weltrekordversuch im längsten Treppenlauf outdoor

23. Februar 2021 Aktuelles, Allgemein

Judith Gebkea Strich und Dirk Leonhardt wollen am Samstag, den 06.03. und Sonntag, den 07.03.2021 den Weltrekord im längsten non-stop Treppenlauf auf der „Himmelsleiter“ genannten Treppe in Gelnhausen-Haitz (nicht die Treppe der Abbildung) brechen und dabei ein Benefiz Projekt fördern. Alexander Gimbel von KörperManagement möchte dies unterstützen und wird die gesamte Zeit für die Athleten zur sportwissenschaftlichen Betreuung und hinsichtlich der Aufgaben rund um den Weltrekordversuch zur Verfügung stehen.

Das Weltrekordprojekt

Judith und Dirk müssen pausenlos in Bewegung bleiben und die Treppe hoch sowie wieder herunter laufen. Für jede abgeschlossene Stunde sind 5 Minuten Pause zugelassen. Sobald das Pausenkonto abgeschmolzen ist und einer der Athleten stehen bleibt, ist der Rekordversuch beendet. Die beiden Athleten wollen den Rekord im Teammodus brechen. Dazu sind mindestens 26 Stunden und 2 Minuten zu überbieten. Sollte einer der Beiden vor der Zielmarke aufgeben müssen, gibt es trotzdem noch die Chance auf einen Einzel-Weltrekord. Hier liegt die Zielmarke bei den Frauen bei 26:02 Stunden und bei den Herren bei 31:24 Stunden.

Die Athleten

Judith Gebkea Strich ist erst seit Kurzem dabei, das Ultra-Laufen für sich zu entdecken. Sie hat noch keinen Ultra-Wettkampf mitgemacht, aber dafür bereits die 48-Stunden-Laufchallenge von David Goggins absolviert. Dabei musste man innerhalb von 48 Stunden alle 4 Stunden 4 Meilen Laufen. Die größten Herausforderungen waren hier, das große Schlafdefizit und seinen Körper nach den kurzen Ruhephasen wieder in Bewegung zu bringen. Die hauptberufliche Künstlerin liebt zudem die Berge und hat keine Angst vor vielen Höhenmetern. Das Traillaufen in den Bergen ist eine ihrer Leidenschaften. Auch Trainingsläufe von mehr als 50 km sind der Hobbyläuferin nicht fremd.

Extremsportler Dirk Leonhardt hat im letzten Jahr den Weltrekord für den längsten Triathlon gebrochen und hat sich in diesem Jahr kürzeren Herausforderungen verschrieben. Der Athlet, der sich selbst als Ultradad bezeichnet, ist lange Sporteinheiten gewohnt, aber mehr als 31 Stunden ohne Pause sind auch für ihn eine besondere Herausforderung. Ein 24-Stunden-Lauf in Rodgau ist bis jetzt die längste ununterbrochene Laufeinheit von Leonhardt.

Der Benefiz Gedanke

Das Rekordprojekt ist der Kinderklinik der Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen gewidmet. Die Kinderklinik ist der medizinische Ansprechpartner für Kinder aus der gesamten Region. Da die staatlich finanzierten Hilfen deutlich und zunehmend begrenzt sind, sind wichtige Anschaffungen, die entweder eine bessere medizinische Ausstattung bedeuten oder einer positiven Atmosphäre dienen, oft nur noch durch Spenden finanzierbar. Der Verein „Barbarossakinder – Pro Kinderklinik Gelnhausen e.V.“ setzt sich dafür ein, die Zukunftsfähigkeit der Kinderklinik zu sichern und zu verbessern. Mithilfe von Spenden wollen die Vereinsmitglieder ein optimales Versorgungszentrum für die Kinder in der Region unterstützen.

Dieses Projekt möchten Strich und Leonhardt mit ihrem Weltrekordversuch fördern. Dabei können die Spender wählen, ob sie eine feste Summe spenden oder für jede absolvierte Stunde des Treppenlaufs z. B. einen Euro entrichten wollen. Das wäre bei geplanten 33 Stunden dann ein Beitrag von 33 Euro.

Spenden können wie folgt übermittelt werden:

Präferenz: Per Überweisung an
Barbarossakinder e. V.
IBAN: DE62 5075 0094 0037 0029 54
BIC: HELADEF1GEL
VWZ: Weltrekord (und ggf. ihre Adresse)
Bar über eine Spendenbox an der Himmelsleiter in Gelnhausen-Haitz
Per Paypal über Paypal.me/Treppenlauf

Hinweise zu den Corona-Hygieneregeln

Es ist für die Athleten und das Supportteam ganz klar und selbstverständlich, dass die geltenden Corona-Vorgaben eingehalten werden. Deswegen soll das Team vor Ort möglichst klein gehalten werden und die Kontakte werden nur im erlaubten Rahmen stattfinden. Auch eine Vielzahl von Besuchern oder Zuschauern soll vermieden werden. Es ist eine intensive Berichterstattung über das Internet geplant, damit man auch aus der Ferne dem Rekordversuch folgen kann. Das Ordnungsamt und die Stadt Gelnhausen sind in die Planungen mit eingebunden. Aktuelle Informationen zum Thema Corona-Hygieneregeln findet man auf Hessen.de.

Mitverfolgung auf den sozialen Medien

Wir werden über unsere Facebook– und Instagram Kanäle viel darüber berichtet.

Update: Weltrekord geschafft!

Die Beiden haben den Weltrekord um 24 Minuten schlagen können. Sie waren 26 Stunden und 26 Minuten unterwegs!

Wir freuen uns über den Erfolg und die vielen Spenden!

Trainingsbild

Impuls zu Trainingsmöglichkeiten in der momentanen Zeit

16. Februar 2021 Aktuelles, Allgemein, Persönliches KörperManagement®

Trainingseinrichtungen wie Fitnessstudios und auch Sportvereine müssen aufgrund der Corona-Pandemie momentan noch ganz -oder zu großen Teilen- geschlossen bleiben. Welche Möglichkeiten gibt es also, sich weiterhin möglichst zielgerichtet und mit Motivation zu bewegen? Dazu möchten wir Ihnen einen Überblick geben:

Training auf Rezept/ Rehasport

Sie haben bereits eine Erkrankung? Zum Beispiel Rückenbeschwerden, eine Herz-Kreislauf Erkrankung oder ein Tumorleiden? Dann können Sie sich „Sport vom Arzt“ verschreiben lassen und dieses Rezept grundsätzlich auch momentan einlösen, denn „ärztlich verordnetes Training“ wie z.B. Krankengymnastik und Rehasport sind weiterhin erlaubt. Neben den Verordnungen (z.B. Krankengymnastik vom Orthopäden), welche sowohl für gesetzlich Versicherte als auch für Privatversicherte bei Heilbehandlern (z.B. Physiotherapeuten) „einzulösen“ sind, gibt es noch das System des Rehasports, das i.d.R. den gesetzlich versicherten Patienten vorbehalten ist. Allerdings führen nicht alle Einrichtungen das Training aufgrund der momentanen Lage und Hygienevorschriften weiterhin fort und Rehasportplätze sind sehr gefragt. Von Rehasport darf man sich allerdings oft auch nicht zu viel erwarten, da Rehasporttrainer*innen eine ganze Gruppe (unterteilt nach orthopädischen Beschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etc.) von Personen mit unterschiedlichen Beschwerden und Leistungsfähigkeit im Kursraum betreuen. Rehasport ist ein „wieder in Bewegung kommen mit den Mitteln des Sports“. Trotzdem kann es ein Weg sein, sich auch in der momentan Zeit zielgerichtet zu bewegen (wenn man gerade keine Bedenken hinsichtlich Trainings in der Gruppe hat) und dies teilweise auch zuzahlungsbefreit. Hier finden Sie weitere Informationen.

Online Präventionskurse (nach §20 SGB V)

Hier gibt es unterschiedliche Varianten: Vorproduzierte Kurse, die Sie online abrufen können und Präventionskurse, die normalerweise in Präsenz durchgeführt werden und nun aufgrund der Corona-Pandemie auch temporär online stattfinden dürfen.

Vorproduzierte Kurse haben den Charme, dass man sie jederzeit online abrufen kann, allerdings fehlt somit auch der „Druck“ eines festen Termines und der Gruppe. Diese Kurse gibt es zu den unterschiedlichsten Themen. Zum Beispiel allgemeines Fitnesstraining oder Faszientraining wie dieses Angebot von uns. Oder zu Arthrose, Osteoporose sowie dem Tabuthema Inkontinenz wie hier von FPZ angeboten.

Präventionskurse, die normalerweise in Präsenz bei einem Kursanbieter vor Ort angeboten werden, sind momentan „ins Netz verlagert“. D.h. Sie melden sich bei einem Anbieter an und haben einen Kurs zu einem bestimmten Thema und zu einer festgelegten Zeit per Onlinemeeting (z.B. via Zoom, Skype, Teams, etc.). Ganz aktuell erreicht uns die Information, dass dies nur noch erlaubt ist, solange die Corona-Hygienevorschriften die Durchführung der Kurse in Präsenz verbieten. Aktuelle Informationen dazu werden hier bereitgestellt.

Weitere Informationen zur Bezuschussung der Krankenkassen und eine Kursdatenbank finden Sie hier auf unserer FAQ Seite.

(Online) Personal Training

Sie wollen ganz gezielt 1:1 mit einem Trainer arbeiten oder sich hinsichtlich Ihres Trainings und der Ernährung coachen lassen? Im Freien und sogar bei Ihnen zuhause ist dies tatsächlich erlaubt. Auch online kann man dieses Training bekommen. Besonders auf die Onlinevariante haben wir uns spezialisiert, aber auch Trainingsräume richten wir Ihnen ein oder zeigen Ihnen in der Natur z.B. die richtige Lauftechnik. Nehmen Sie dazu gerne Kontakt mit uns auf.

Online Angebote „just for fun“

Sie wollen „sich einfach ein bisschen bewegen und dabei motiviert werden“ und haben ein Fahrrad und/ oder Laufband „im Keller“? Dann könnte Zwift etwas für Sie sein. Dies ähnelt einem Computerspiel und ist es letztendlich auch. Mit speziellen Fahrradrollen oder Laufsensoren können Sie „gegen andere auf der ganzen Welt antreten“. Zugegeben, dies ist eher etwas für technikaffine Sportler, die sich mit anderen auf der ganzen Welt „messen“ wollen, aber wer z.B. an Volksläufen teilnimmt, ganz gut mit Ausdauersportgeräten ausgestattet ist und schon mal eine Bluetoothverbindung hergestellt hat, der findet hier eine kostenpflichtige high tech Motivation.

Youtube Videos

Zum Beispiel Rehasport und Präventionskurse sind zertifizierte Maßnahmen, die somit einem gewissen Qualitätsstandard unterliegen. Angebote wie Zwift, Gymondo und Co sind völlig frei in der Gestaltung und somit vielleicht motivierend, aber nicht immer zielführend. Gleiches gilt für Youtube Videos. Wer allerdings ganz allgemein ein paar Inspirationen und Anregungen sucht, der kann hier fündig werden. Wir sind gerade dabei, einige Inhalte dazu auf unseren Youtube Kanal zu laden und möchten Sie dazu einladen. Hier finden Sie unserem Kanal und erste Inhalte.

Wir hoffen, wir konnte Sie gut über die momentane Lage informieren und einige Impulse geben. Melden Sie sich jederzeit gerne bei Fragen und/ oder Wünschen bei uns!

Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung

Wir setzen die nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung um

22. Januar 2021 Aktuelles, Allgemein, Betriebliches KörperManagement®, Persönliches KörperManagement®

Das Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht Bewegungsempfehlungen

Auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums befinden sich “Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung”. Eine gleichnamige Publikation kann man auf der Seite herunterladen.  Die Bewegungsempfehlungen für Erwachsene möchten wir Ihnen hier zur Verfügung stellen (siehe S. 32-33):

  • Erwachsene sollten regelmäßig körperlich aktiv sein. Sie können dadurch bedeutsame Gesundheitswirkungen erzielen und die Risiken der Entstehung chronischer Erkrankungen reduzieren.
  • Der größte gesundheitliche Nutzen entsteht bereits dann, wenn Personen, die gänzlich körperlich inaktiv waren, in geringem Umfang aktiv werden. Das heißt, jede zusätzliche Bewegung ist mit gesundheitlichem Nutzen verbunden. Jeder auch noch so kleine Schritt weg vom Bewegungsmangel ist wichtig und fördert die Gesundheit.
  • Um die Gesundheit zu erhalten und umfassend zu fördern, gelten folgende Mindestempfehlungen:

-Erwachsene sollten möglichst mindestens 150 Minuten/Woche aerobe körperliche Aktivität mit moderater Intensität durchführen (z.B. 5 x 30 Minuten/Woche) oder

-mindestens 75 Minuten/Woche aerobe körperliche Aktivität mit höherer Intensität durchführen oder

-aerobe körperliche Aktivität in entsprechenden Kombinationen beider Intensitäten durchführen

-und dabei die Gesamtaktivität in mindestens 10-minütigen einzel-nen Einheiten verteilt über Tag und Woche sammeln (z.B. mind. 3 x 10 Minuten/Tag an fünf Tagen einer Woche)

  • Erwachsene sollten zusätzlich muskelkräftigende körperliche Aktivitäten an mindestens zwei Tagen pro Woche durchführen.
  • Sie sollten lange, ununterbrochene Sitzphasen meiden und nach Möglichkeit das Sitzen regelmäßig mit körperlicher Aktivität unterbrechen.
  • Erwachsene können weitere Gesundheitseffekte erzielen, wenn sie den Umfang und/oder die Intensität der Bewegung über die Mindestempfehlungen hinaus weiter steigern.
  • Diese Empfehlungen gelten jeweils unter Berücksichtigung der schwangerschaftsspezifischen körperlichen Anpassungen auch für schwangere Frauen bzw. Frauen nach der Entbindung (siehe hierzu Ferrari & Graf in „Das Gesundheitswesen“).

Auf den folgenden Seiten der Ausarbeitung wird der allgemeine gesundheitliche Nutzen von körperlicher Aktivität dargelegt. Hier möchten wir einige Auszüge zusammenfassen:

  • Durch regelmäßige körperliche Aktivität lässt sich das Gesamtsterblichkeitsrisiko erheblich senken.
  • Das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wird bei regelmäßiger körperlicher Aktivität um 20 – 33% reduziert.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass für das Gewichtsmanagement mehr als 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche notwendig sind.
  • In Bezug auf eine Erkrankung an Diabetes Mellitus Typ 2, ist das Risiko für fitte Personnen um 42% reduziert.
  • Der „European Code against Cancer“, die „American Cancer Society“ und die WHO berichten von einer substanzieller Evidenz dafür, dass körperliche Aktivität das Risiko für das Auftreten verschiedener Tumorarten, wie z. B. Brust-, Darm- und Endometriumtumor senken kann.
  • In den kanadischen Bewegungsempfehlungen und in den Empfehlungen der WHO wird betont, dass regelmäßige Bewegung und Training zur Prävention von Osteoporose beiträgt.
  • Regelmäßige Bewegung kann dem Auftreten von Depression entgegenwirken. Die Studien zeigen allerdings lediglich moderaten bis kleinen Effektstärken.

In der Folge wird vom gesundheitlichen Nutzen z.B. hinsichtlich des Umfanges, Dauer und Häufigkeit sowie der Art der körperlichen Aktivität berichtet. Auch auf die Bedeutung langer Sitzperioden wird eingegangen und andere Zielgruppen (ältere Personen, chronisch kranke Patienten und Kinder) analysiert.

Wir begrüßen diese Empfehlungen und setzen sie entsprechen in unserem Persönlichen KörperManagement und Betrieblichem KörperManagement um.

Homefitness Technogym

Fitnesstraining für zuhause

15. Januar 2021 Aktuelles, Allgemein, Persönliches KörperManagement®

Train@home mit hochwertigem Fitness Equipment von Technogym

Immer häufiger bekommen wir Anfragen zur Einrichtung eines Homefitness Bereiches, weil die Fitnessstudios aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen haben. Da uns Ihre Gesundheit und Ihr Trainingsfortschritt selbstverständlich am Herzen liegt, möchten wir alles tun, um Sie hier bestmöglichst zu begleiten und beim Erreichen Ihrer Ziele (z.B. Reduzierung von Rückenschmerzen, Verbesserung der Ausdauer, Abnahme von Körpergewicht, etc.) zu unterstützen. Ganz gleich ob Kardio-, Kraft- oder Kleingeräte – wir beraten Sie gerne und nutzen dazu die hochwertigen Trainingsgeräte von Technogym. Wir übernehmen den ganzen Prozess von der Trainingsberatung bis zur Bestellung. So können Sie das Training (ggf. mit Personal Training) zu Hause optimal gestalten und auch über den Lockdown hinaus das Training im eigenen Trainingsraum mit dem Training bei uns kombinieren. Lassen Sie uns gemeinsam alles aus dieser Zeit herausholen und mit Vollgas in ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021 starten! Wir beraten und trainieren Sie gerne!

Beratung

5 Tipps, um ohne Erkältung durch kalte Tage zu kommen

20. März 2018 Aktuelles

Der April macht was er will, heißt es im Volksmund. Der ständige Wechsel zwischen warm und kalt stellt unser Immunsystem auf die Probe. Sie gehen heute ins Büro und wollen sich möglichst keine Erkältung einfangen? Dann haben einige Tipps für Sie:

1. Achten Sie auf Ihre Schleimhäute

Durch die warme Heizungsluft in Gebäuden trocknen die Schleimhäute in Nase und Mund aus und werden anfälliger für Infektionen. Trinken Sie dagegen viel Flüssigkeit über den Tag verteilt! Beginnen Sie gleich zum Tagesstart mit einem Glas Wasser. Das ist auch gut zur Flüssigkeitsversorgung des Gehirns und Sie können sich auch besser konzentrieren. Im Büro lüften Sie dann häufiger durch. Gehen Sie in der Zwischenzeit ein paar Schritte. Auch etwas zu lutschen hilft. Zum Beispiel ein Stück Ingwer.

2. Essen Sie Dinge, die der Immunabwehr helfen

Das Stichwort ist Obst und Gemüse. Essen Sie 5 Portionen davon! Am besten zweimal Obst und dreimal Gemüse. Eine Portion ist circa eine Hand voll. Das ergibt etwa 650 Gramm. Morgens zum Beispiel einen grünen Apfel, mittags Salat, Nachmittags eine Banane und abends Grillgemüse.

3. Bewegen Sie sich

Muskelaktivität stößt immunschützende Prozesse an. Bewegen Sie sich in der Mittagspause an der frischen Luft und trainieren Sie an diesem Tag moderat! Hartes Training ist auch Stress für den Körper und kann das Immunsystem schwächen. Übertreiben Sie es deshalb besonders an den kalten Tagen nicht. Verzichten Sie auf Training im Freien bei tiefen Minusgraden, wenn Sie es nicht gewohnt sind.

4. Waschen Sie sich häufiger die Hände

Durch Hände schütteln und die gemeinsame Nutzung von Gegenständen übertragen sich Krankheitserreger. Berührt Sie dann mit den Händen das Gesicht, gelangen die Erreger über Mund, Nase und Augen in den Körper.

5. Stress vermeiden

Stress stört die Immunabwehr. Vermeiden Sie deshalb ganz besonders in Erkältungszeiten mentale und körperliche Stressoren! Diese können wir natürlich nicht immer selbst steuern, aber den Umgang damit. Entspannungsmaßnahmen und moderate körperliche Aktivität sind gute Hilfen.

Kommen Sie gesund und vital durch die letzten kalten Tage.

Ihr KörperManagement®-Team