Dr. Bernd Gimbel, Gesellschafter der KörperManagement® KG in Bad Homburg und Autor des Buches „Körpermanagement – Handbuch für Trainer und Experten in der betrieblichen Gesundheitsförderung“, das 2015 beim Springer Verlag erschienen ist, geht in seinem neuen Blogbeitrag von Canada Life der Frage nach, ob Unternehmen im Rahmen ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements (Prozesse und Strukturen im Unternehmen) und ihrer Betrieblichen Gesundheitsförderung (konkrete Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Beschäftigten) eine Kooperation mit einem Fitness-Studio eingehen sollen, um in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden zu investieren.

Gesundheit und Fitness ist ein Trend der Zukunft. Beide Bereiche betreffen in erster Linie jeden Einzelnen als Privatperson. Wenn die Menschen aber in einem Unternehmen angestellt sind, sind die meisten Arbeitgeber daran interessiert, dass ihre Beschäftigten gesund und leistungsfähig bleiben. Die Geschäftsleitung jedes Unternehmen weiß zwar, dass Einzelmaßnahmen nicht erfolgreich sein können. Dennoch werden häufig Gesundheitstage oder von den Krankenkassen übernommene Rückentrainings- oder Yogakurse angeboten. Nach den Gesundheitstagen stellt sich die Frage, zu welchen Konsequenzen die dabei gemachten Erfahrungen führen? Gleiches Prinzip ist häufig auch bei den Präventionskursen zu finden. Erst wird ein Folgekurs angeboten, bis dann aus der schwindenden Teilnehmerzahl der Schluss gezogen wird, dass die Mitarbeitenden an dem Thema kein Interesse mehr haben.

Fitness-Studio als Maßnahme im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Gesundheit kostet Geld, Krankheit ein Vermögen. Deshalb werden in einigen Fällen Mitgliedsbeiträge in Fitness Studios bezuschusst, teilweise ohne sich über die Angebote, die Qualität des Personals, die dortige Betreuung und die Ausstattung der Geräte zu informieren. Gibt es Diagnostiken, um die Leistungsfähigkeit zu testen, finden Anamnesegespräche statt, um individuell auf den Einzelnen einzugehen? Stehen Personaltrainer bei Bedarf zur Verfügung? Gibt es neben dem Krafttraining auch Ausdauertrainingskonzepte, bei denen eine Herzfrequenz- und Blutdrucküberwachung stattfindet? Werden fundierte Programme zur Gewichtsreduktion angeboten?

Welche Anforderungen sollte ein Fitness-Studio erfüllen, um als Kooperationspartner für ein Unternehmen geeignet zu sein? Oder ist die Kooperation überhaupt eine sinnvolle Lösung, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu fördern? Nehmen nicht ohnehin die Menschen diesen Zuschuss an, die ohnehin Mitglied in einem Studio sind? Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.“