Tag Archives: Betriebliche Gesundheitsförderung



Start zum BGM und BGF

Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung zur ersten Orientierung kompakt erklärt

1. September 2021 Betriebliches KörperManagement®

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gerade in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen die Begrifflichkeiten nicht klar sind. Oft verfangen sich Firmen dabei in unkoordinierten Gesundheitsförderungsmaßnahmen ohne vorher zu definieren, was diese Maßnahmen bewirken sollen und wie deren Erfolg messbar gemacht werden können.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement (Abkürzung BGM) ist die Analyse, Planung, Umsetzung und Ergebnismessung, um die Arbeitssituation gesundheitsförderlicher zu gestalten. Die Beschäftigten profitieren hierbei von einem gesünderen Arbeitsplatz und die Unternehmen von leistungsfähigen Mitarbeitenden.

Im ersten Schritt sollte im Unternehmen bestimmt werden, wer sich um das BGM hauptverantwortlich kümmern soll. Hier bieten sich z.B. Mitarbeitende aus der Personalabteilung, Arbeitnehmervertretung oder dem medizinischen Dienst an. Im zweiten Schritt sollte diese Person ein repräsentatives Gremium (auch Gesundheitszirkel genannt) aus allen Abteilungen der Unternehmung berufen, um zu analysieren, welche Ressourcen gestärkt und welche Belastungen und Stressoren reduziert werden sollen. Diese Schritte sollten bereits durch geschulte BGM-Berater*innen begleitet werden. Sind z.B. die sich ständig veränderten Arbeitsbedingungen, Termindruck und Umsatzziele Stressoren für die Belegschaft? Oder sind es eher die Arbeitsverhältnisse in der Produktion oder im Homeoffice?

Betriebliche Gesundheitsförderung

Auf dieser Basis kann dann die Betriebliche Gesundheitsförderung (Abkürzung BGF) geplant werden. Hierzu zählen Maßnahmen der gesunden Führung, Bewegung, Ernährung und der psychischen Gesundheit.

Man unterscheidet Maßnahmen der Verhaltensprävention und Verhältnisprävention. Die Verhaltensprävention soll den Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, selbstbestimmt neue Verhaltensweisen zu entwickeln (z.B. durch Workshops, Vorträge und Coachings zu Gesundheitsthemen). Die Verhältnisprävention soll die Arbeitsverhältnisse und Ressourcen der Kolleg*innen verbessern (z.B. Veränderung der Arbeitsorganisation und Ergonomie des Arbeitsplatzes). Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist (neben anderen verpflichtenden Maßnahmen z.B. des Arbeitsschutzes) für Unternehmen freiwillig und muss laut Sozialgesetzbuch (SGB V) von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt werden (siehe Leitfaden Prävention). Unternehmen können also mit Versicherern ihres Vertrauens über Förderungsmaßnahmen sprechen. Arbeitgeber können zudem 600 € pro Jahr für zertifizierte BGF-Maßnahmen steuerfrei ausgeben (Erläuterung in unseren FAQs)

Die Ziele eines erfolgreichen betrieblichen Gesundheitsmanagements

Wenn die Gesundheit der Mitarbeitenden gesichert und gefördert ist, dann war das BGM erfolgreich. Oft wird dies allerdings nicht gemessen. Unter anderem, weil häufig nicht klar ist, wie man es messbar machen kann. Die einfachste Art ist, eine subjektive Befragung vor und hinter die Maßnahme zu schalten. Empfindungen sind bei solchen Maßnahmen schon oft viel wert. Zum Beispiel bei Rückentrainings können auch objektive Rückenanalysen als Eingangs- und Ausgangstests der Erfolgskontrolle dienen.

Wer kein Ziel hat, der kann auch nirgends ankommen. Diese Aussage passt auch hervorragend zum BGM und BGF. Ohne eine solche Struktur ist ein Betriebliches Gesundheitsmanagement -und die sich daraus ableitenden Betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen- tatsächlich nur ein „nice to have“ wie wir oft hören und kein „have to have“. Wenn für das BGM und BGF allerdings genügend Ressourcen bereitgestellt werden, um im Tagesgeschäft nicht darauf verzichten zu müssen und es regelmäßig und langfristig bespielen zu können, dann kann das Thema sehr gewinnbringend für das Unternehmen und die Mitarbeitenden sein. Spätestens bei den Arbeitsunfähigkeitstagen (kurz AU-Tage) und der sinkenden Mitarbeiterfluktuation wird sich das BGM und BGF mittelfristig auswirken.

Haben Sie weitere Fragen und/ oder Wünsche? Dann melden Sie sich jederzeit gerne bei uns.

BGM und BGF

KörperManagement Impulse Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung

19. Juli 2021 Betriebliches KörperManagement®

Analysieren Sie Ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

  • Haben Sie verlässliche Daten/ Statistiken zur Beurteilung der gesundheitlichen Situation in Ihrem Unternehmen?
  • Welche Kennzahlen können herangezogen werden und eignen sich für die Beurteilung späterer Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF)?
  • Welche Ziele verfolgen Sie auf dieser Basis mit dem BGM?
  • Sind alle Akteure an den Entscheidungsfindungen beteiligt?
  • Wie erreichen Sie die Zielgruppen und welche (möglichst leicht zugänglichen Kanäle (online/ offline) nutzen Sie?
  • Wie regelmäßig bespielen Sie Themen in der BGF?
  • Welches Budget ist nötig?

Planen Sie für jedes Jahr eine Kick-Off Veranstaltung/ einen Gesundheitstag

  • Wer übernimmt die interne Planung?
  • Welche externe Unterstützung benötigen Sie?
  • Welche Akteure (Krankenkassen, externe Dienstleister, etc.) sollen beteiligt werden?
  • Gibt es ein Fokusthema (z.B. Rückenschmerz, Stressreduktion, Ernährung, etc.)?

Finden Sie Multiplikatoren im Unternehmen

  • Wer lebt das Thema und kann ganzjährig im Unternehmen Vorbild sein (idealerweise Führungskräfte/ Budgetverantwortliche)?

Bieten Sie Gesundheits Checks an

  • Zusammen mit Ihrem medizinischen Dienst/ externen Anbietern können Sie solche Checks etablieren.

Achten Sie auf die Mitarbeitenden, die wenig bis keine „Sportaffinität“ haben

  • Bieten Sie dieser Zielgruppe besondere Angebote? Z.B. Einzelberatungen in vertraulicher Atmosphäre?

Organisieren Sie Maßnahmen zu folgenden Themen

  • Reduzierung von Rückenschmerzen (z.B. Rückenkurse)
  • Ergonomie (z.B. Ergonomieberatungen)
  • Herz-Kreislauf Gesundheit (z.B. Laufkurse bzw. Walkingkurse oder Firmenräderverleih)
  • Verbesserung der Beweglichkeit (z.B. Dehnkurse)
  • Verbesserung der Koordination (z.B. Aerobickurse)
  • Stressreduktion (z.B. Resilienzmanagement-Workshops)
  • Regeneration (z.B. Workshops für gesunden Schlaf)
  • Stärkung des Immunsystems (z.B. Workshops über Bewegung, Ernährung, Stressreduktion, etc.)
  • Ernährung (z.B. Ernährungsberatung, Kochkurse, Beratung zur Verbesserung der Versorgung in Kantinen, bauliche Veränderungen für die Zubereitung des mitgebrachten Essens, Wasserstationen, etc.)
  • Sucht (z.B. Workshops zur Prävention von Suchterkrankungen)
  • Gesundes Führen (z.B. Coachings für Führungskräfte)

Passen die Maßnahmen zu den Teilnehmenden?

  • Haben Sie professionelle Unterstützung beim Zuweisen von Maßnahmen zu Zielgruppen? Oft besuchen Menschen Maßnahmen, die Ihren Stärken entsprechen (z.B. Krafttrainierte gerne Krafttrainingskurse) anstatt Kurse, die Defizite abbauen (z.B. Beweglichkeitstraining).

Gibt es im Unternehmen die Möglichkeit Fortbildungen zum BGM/ BGF zu besuchen bzw. externe Berater zu Rate zu ziehen?

  • Die unterschiedlichsten Organisationen bieten in diesem Bereich Fortbildungen an.
  • Auch externe Berater können die Qualität Ihres BGM/ BGF sichern.

Bauen Sie ein Kooperationsnetzwerk auf

  • Dies können Krankenkassen, Sportbetriebe/ Fitnessstudios, Physiotherapiepraxen, u.ä. sein.

Etablieren Sie regelmäßige Gesundheitsangebote und stellen Sie langfristig bauliche Veränderungen für gesunde Verhältnisse sicher

  • Solche Maßnahmen helfen in der BGF gut aufgestellt zu sein und zu bleiben.
  • Achten Sie besonders seit der Corona Pandemie verstärkt auf gesunde Verhältnisse im Homeoffice.

Diese Impulse können Sie auch als pdf hier herunterladen.

Haben Sie weitere Fragen und/ oder Wünsche? Dann melden Sie sich jederzeit gerne bei uns.

Arthron Gesundheitszentrum

KörperManagement im Arthron Gesundheitszentrum

6. Juli 2021 Aktuelles, Allgemein, Betriebliches KörperManagement®, Institut, Persönliches KörperManagement®

Fortsetzung unseres Diagnostik- und Trainingsbetriebes im Arthron Gesundheitszentrum/ Praxis Dr. med. Messis in Bad Homburg

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir eine Kooperation mit der Praxis von Dr. med. Messis im Arthron Gesundheitszentrum eingegangen sind.

Das Gesundheitszentrum befindet sich im Hessenring 92 A in 61348 Bad Homburg und ist nur 850 Meter von unserem jetzigen Institut in der Siemensstraße in Bad Homburg entfernt (gegenüber des Terra Verde Bio Marktes/ der Esso Tankstelle am Hessenring).

KörperManagement wird damit Teil eines interdisziplinären Teams aus Medizin (z.B. Rheumatologie, innere Medizin, Orthopädie), Physiotherapie, Ernährungswissenschaften und weiteren Heilbehandlungen (z.B. Osteopathie).

Mit einem modifizierten Konzept aus persönlicher Betreuung und digitalen Lösungen in den Bereichen Diagnostik, Personal Training und Coaching sowie Angebote für Unternehmen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung, werden wir unseren stationären Betrieb neben mobilen und digitalen Angeboten im Hessenring fortsetzen.

Nach einer Umbau- und Neuaufstellungsphase im Juli, werden wir im August im Hessenring starten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit neuen Impulsen!

Sie haben Interesse an einer Diagnostik, Training und/ oder Coaching? Dann melden Sie sich jederzeit gerne bei uns.

Firmenlauf – Eine gute Maßnahme für die Betriebliche Gesundheitsförderung?

Firmenlauf – Eine gute Maßnahme für die Betriebliche Gesundheitsförderung?

13. Juni 2019 Allgemein, Betriebliches KörperManagement®

Diese Woche war es wieder soweit: Der Firmenlauf J.P. Morgan Corporate Challenge® hat in Frankfurt mit über 60.000 Läuferinnen und Läufern stattgefunden. 5,6 Kilometer galt es zu bewältigen. Auszeichnungen wurden für Tagessieger und Teamleistungen vergeben.

Die begeisterten Läufer spricht ein solches Event sicher sehr an. Eine sonst stark befahrene Strecke wird abgesperrt und man kann sich mit Kolleginnen und Kollegen „messen“ und eine schöne Zeit verbringen. Danach trifft man sich und lässt den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen.

In Unternehmen höre ich häufiger, dass solche Events „Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind und recht viel Budget dafür verbrauchen“. Kann das eine gute Strategie sein?

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Bandscheiben, gesunder Rücken, Fit am Arbeitsplatz, Rückentraining

KörperManagement® – Tipp zum Thema gesunder Rücken

15. August 2017 Betriebliches KörperManagement®, Persönliches KörperManagement®

Wer länger sitzt ist früher krank!

Egal ob Sie den ganzen Tag im Büro oder als Außendienstler im Auto sitzen: Wer länger sitzt ist früher krank!

Dies sollte zum Nachdenken Anlass geben, weil es wissenschaftlich belegt ist. Die Begründung dazu liefert die Abbildung: Gesunder Rücken, Rückentraining
(Quelle: B. Gimbel: Körpermanagement, Springer Medizin, Berlin/Heidelberg 2014)

Sie erkennen, dass mit zunehmender Druckbelastung, die Bandscheiben an Flüssigkeit verlieren. Da sie über den Wechsel zwischen Druckbelastung und Entlastung mit Flüssigkeit versorgt und dadurch ernährt werden (nicht mit Blut, wie bei den anderen Organen), sollten Sie mehrmals täglich Ihre Arbeitsposition wechseln. Beim Sitzen ist der Druck auf die Bandscheibe höher als im Stehen. Vielleicht können Sie Ihren Schreibtisch bereits zum Stehpult umgestalten, oder Sie haben eine andere Möglichkeit zeitweise im Stehen zu arbeiten. Wenn ja, nutzen Sie diese Gelegenheit. Im Außendienst sollten Sie Pausen einplanen, in denen Sie das Auto verlassen und auf der Raststätte umhergehen. Versuchen Sie -egal ob im Innen- oder Außendienst- Ihre Telefonate im Stehen zu führen. Auf und ab gehen dabei führt zudem zu einer vermehrten Durchblutung des Gehirns und damit zu einer besseren Sauerstoffversorgung. Dies steigert Ihre Konzentrationsfähigkeit und Kreativität.

Es macht auch Sinn, sich z.B. in der Mittagspause oder auf dem Rastplatz einmal in eine Liegeposition zu begeben (linke Seite auf der Abb.). Wenn einer Ihrer Kollegen oder Vorgesetzten Sie daraufhin fragend anschaut, dann haben Sie jetzt die entsprechende fachliche Begründung für Ihr Verhalten zur Hand. Ein gesunder Rücken wird es Ihnen danken.

Ihr

Dr. Bernd Gimbel

Gesellschafter KörperManagement® KG Bad Homburg

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Jetzt neu: Der KörperManagement® – Check up

5. Januar 2017 Betriebliches KörperManagement®, Institut, Persönliches KörperManagement®

Das wertvollste Kapital, das wir besitzen, ist die Gesundheit

Der KörperManagement® – Check-Up ist eine Kombination aus sportwissenschaftlicher und medizinischer Vorsorge. Der Check-Up beinhaltet verschiedene sportwissenschaftliche Diagnostiken (z.B. Ausdauer, Kraft, Koordination, Stress), individuelle Laboranalysen sowie eine professionelle Gesundheitsberatung mit gezielten Trainings- und Handlungsempfehlungen. Auf Basis einer umfassenden Analyse Ihrer körperlichen Konstitution erarbeiten wir gemeinsam eine passgenaue, alltagsgerechte Strategie zur Verbesserung Ihrer Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

 

Mehrwert für Ihre Gesundheit

  • Umfassende Analyse Ihres körperlichen Ist-Zustands an nur einem Tag
  • Transparenz und damit Messbarkeit körperlicher Faktoren
  • Persönliche Beratung und Training mit 1:1 Betreuung
  • Maßgeschneiderte, persönliche Gesundheitsstrategie
  • Nachhaltige Erfolgskontrolle und Überprüfung Ihrer Zielerreichung

 

So könnte Ihr Tag in unserem KörperManagement®-Institut aussehen:

8.00 Uhr          Empfang und Begrüßung im KörperManagement®-Institut

8.20 Uhr          Stressanalyse: Mit Hilfe eines speziellen EKG Gerätes (Vitalmonitor) bestimmen wir Ihren individuellen Stresslevel

8.40 Uhr          Analyse Ihrer Körperzusammensetzung

9.00 Uhr          Besprechung mit unserer Heilpraktikerin

9.45 Uhr          Analyse Ihrer Ausdauerleistungsfähigkeit und Bestimmung Ihres physiologischen Alters

10.45 Uhr        Kraft- und Beweglichkeitsanalyse

11.30 Uhr        Koordinationstest

12.00 Uhr        Fragebogen zur Bestimmung Ihres persönlichen Stresslevels und zur Arbeitsfähigkeit

12.45 Uhr        Pause und Mittagessen: Sie erhalten ein gesundes, bekömmliches Mittagessen in Bioqualität

14.00 Uhr        Besprechung der Ergebnisse

14.30 Uhr        SMARTe-Zielformulierung: Welche Ziele möchten Sie auf der Basis Ihrer Ergebnisse verfolgen?

15.00 Uhr        Trainingsumsetzung: Wie können Sie auf der Basis der Diagnostiken und Ihren Zielen ein Training alltagsgerecht umsetzen?

17.15 Uhr         Feedbackrunde: Abschließend nehmen wir uns Zeit, um alle Ihre Fragen und Wünsche ausführlich zu besprechen

17.30 Uhr       Verabschiedung und Abreise

In der Folge: Wir bleiben für die Trainingsumsetzung in regelmäßigem Austausch und überprüfen Ihre Fortschritte

 

Wir freuen uns auf Ihr Persönliches KörperManagement®!

Ihr KörperManagement®-Team

 

Download Info zum KörperManagement® – Check up